Freie, nicht Programm gestaltende Mitarbeiter/innen in Festanstellung!

Wie alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten beschäftigt auch die Deutsche Welle zahlreiche sogenannte nicht programmgestaltende als Freie. Dies sind vor allem die Mitarbeiter, die mit ihrer Arbeit Tag für Tag dafür sorgen, dass das Programm überhaupt auf Sendung gehen kann – Kameraleute, Cutter, TonIngs, Studiopersonal, Maskenbildner …

Wie sich in den letzten Jahren nun anhand erfolgreicher Festanstellungsklagen von NPGs bis hin zum Bundesarbeitsgericht gezeigt hat, verstößt diese Praxisgegen geltendes Arbeitsrecht.

Das heißt: NPGs sind aufgrund ihrer Tätigkeit Arbeitnehmer und entsprechend zu behandeln.

Wer will, dass sich etwas ändert, kann jetzt etwas tun!


Weitere Informationen: https://dwfreie-mitzukunft.de

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Schluss mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft!

1.Wir sind viele.

Zehntausende sind bei ARD, ZDF, Deutsche Welle und Deutschlandradio als freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 18.000 als arbeitnehmerähnliche.
Aber egal welcher Status, ob „feste Freie“ oder „freie Freie“:

2. Wir machen das Programm.

Die allermeisten Beiträge und Sendungen stammen von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir recherchieren und moderieren, wählen Inhalte und Musik aus, präsentieren Nachrichten, drehen, schneiden, produzieren Sendungen, gestalten Websites, betreuen Social-Media-Auftritte.
Doch:

3. Wir sind Arbeitnehmern ähnlich, aber nicht gleichgestellt.

Wir leisten die gleiche Arbeit, haben aber nicht die gleichen Rechte. Wir haben keine Arbeitsverträge, sondern nur einen „arbeitnehmerähnlichen“ Rechtsstatus. Wir müssen ständig um unser Einkommen fürchten. Sozialleistungen, die für Festangestellte selbstverständlich sind, werden uns vorenthalten. Und das, obwohl wir Tür an Tür mit ihnen arbeiten und oft im gleichen Dienstplan stehen.
Jetzt kommt dazu:

4. Die Sender sparen auf unsere Kosten.

Dass Geld fehlt, ist kein Naturgesetz. Es ist politisch so gewollt. Und während die Einkommen der Festangestellten sicher sind, sparen die Sender vor allem an uns Freien – und damit am Programm. Wer aber guten unabhängigen Journalismus will, muss dafür Geld in die Hand nehmen.
Und:

5. Wir wollen von unserer Arbeit leben können.

Sie gefällt uns und ist genau unser Ding. Wir bringen unsere ganze Kraft und unser kreatives Potenzial ein. Doch die Honorare sind oft nicht angemessen. Sichere Perspektiven fehlen. Aber:

6. Wir sind offen für Neues.

Wir eignen uns selbstverständlich neue Techniken an, entwickeln zeitgemäße Formate und Darstellungsformen. Wir brauchen dafür aber auch Zeit und Geld. Berufliche Fort- und Weiterbildung darf nicht in unserer Freizeit stattfinden, und sie muss angemessen vergütet werden.
Wichtig ist uns auch:

7. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.

Jüngere gegen Ältere, Hörfunk gegen Fernsehen oder Online, Festangestellte gegen Freie: Das läuft bei uns nicht. Wir fordern Wertschätzung, Transparenz und Solidarität.
Und nicht zuletzt:

8. Auch wir sind der öffentlich-rechtliche Rundfunk!

Doch nicht überall sind Freie als gleichberechtigte Mitarbeiter anerkannt. Bei einigen Sendern sitzen sie im Personalrat, andere haben eine gesetzlich verankerte Freienvertretung, manche nicht einmal das. Wir wollen Missstände benennen und beseitigen können, wo das nötig ist. Vor allem aber wollen wir die Zukunft unserer Sender mitgestalten. Wir fordern: Freie gleichberechtigt in die Personalräte! Überall.

9. Wir fordern die Intendantinnen und Intendanten, die Rundfunkräte und die Parlamente in Bund und Ländern auf: Macht Schluss mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft!

Die Interessensvertretungen für Freie im öffentlich – rechtlichen Rundfunk

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Herzlich willkommen…

auf den Seiten der Freien Welle, der Website von freien Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für Freie bei der Deutschen Welle. Hier findet Ihr Informationen zur Arbeitssituation, wichtige Termine und die Kontaktdaten zur Freienvertretung.

Damit der Informationsfluss nicht einseitig bleibt, findet Ihr
hier den Link zu unserem Google-Forum.

Hier findet ihr Infos über eure Rechte angsichts der gegenwärtigen Umstrukturierung.

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Freie Welle: Die Freienvertretung der DW-Berlin stellt sich vor

Im Oktober 2010 wurde durch die freien Mitarbeiter der Deutschen Welle Berlin ein dreiköpfiges Team von Freiensprechern mit großer Mehrheit gewählt.

Im Dezember 2012 fand die Neuwahl der drei Freiensprecher statt.  Diesem Team gehören nun an:

Dan Hirschfeld (Wirtschaft), Dagmar Melzer (Studioproduktion) und Sana Mukarker-Schwippert (Adaption arabisch).

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